Hervorragendes Ergebnis – Lob und Anerkennung der Löwenzahnschule bei der Fokusevaluation

vom Niedersächsischen Landesamt für Qualitätsentwicklung (NLQ)

von links: Evaluatorenteam Sissel Kemming, Karl-Heinz Szymanski, Konrektorin Karin Bruns-Strenge, Schulleiterin Barbara Ahlf-Dörnte, Schülersprecherin Chiara Retzer, Inga Klages von der Stadt Moringen, stellvertretende Elternratsvorsitzende Nadine Hartje, Personalrätin Kim Eggers

 

Die Schulevaluatoren Sissel Kemming und Karl-Heinz Szymanski betonten, dass sowohl die schulische Vorgehensweise im Hinblick auf den Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen als auch die Unterrichtsqualität ein hohes Maß an Gratulation und Anerkennung verdient. Besonders hevorzuheben sei die hervorragende Teamarbeit, die sowohl von Lehrkräften, Eltern und Schüler*innen gewinnbringend beschrieben wurde. Schuleiterin Barbara Ahlf-Dörnte freut sich über das herausragende Ergebnis und dankt dem gesamten Schulteam und den Evaluatoren: „Schule ist ein fortwährender Qualitätsentwicklungsprozess und auf Reflexion von außen angewiesen.“ Die Zusammenarbeit zwischen Evaluatoren- und Schulteam hat sich sehr ergiebig und gewinnbringend gestaltet und neue Impulse zur Weiterarbeit konnten gesetzt werden, so Ahlf-Dörnte. Auch die Elternratsvorsitzende der Löwenzahnschule, Inga Sanders-Vergin, freut sich sehr über das herausragende Ergebnis und betont, dass die Kinder einen offenen und  herzlichen Ort des Lernens besuchen dürfen, an dem sehr viel Wert auf ein konstruktives Miteinander gelegt – sowie ein qualitativ hochwertiger Unterricht geboten wird.

Auch die anonyme Schulbefragung (Schulevaluation), bei der sich Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte der 3. und 4. Klassen kritisch mit der Arbeit der Löwenzahnschule auseinandersetzen konnten, ließ ein ebenso erfreuliches Ergebnis verbuchen, welches zur engagierten Weiterarbeit aufruft, so die Personalrätinnen der Löwenzahnschule Kim Eggers und Miriam Suchfort.

Programmieren gehört dazu


Für die Grundschüler und Lehrkräfte der Moringer Löwenzahnschule gab es nun bereits ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Dank einer Spende in Höhe von 3000 Euro durch das Moringer Unternehmen König wurden für die Grundschule acht sogenannte Blue-Bot-Klassensets sowie weitere vier Tablets für den Schulunterricht angeschafft.

Firma König spendete in diesem Jahr 3000 Euro für die Anschaffung von Lernrobotern.
Die durch König finanzierte Sachspende ging dieses Mal direkt an die Stadt Moringen, da diese auch für die Wartung der digitalen Medien zuständig ist, die zum Alltag der heranwachsenden Generation dazugehöre. Daher beginne die Schule früh damit, das Programmieren des Blue-Bots spielerisch in den Unterricht mit einzubinden.
So habe man erst kürzlich im Mathe-Unterricht große Zahlen gelernt, in dem der Lernroboter die geforderte Zahl ansteuern musste. Und auch in Englisch beim Vokabeln lernen soll der kleine Käfer zum Einsatz kommen, erklärte Ahlf-Dörnte.
Weil nicht jeder sofort weiß, wie so ein Blue-Bot zu handhaben ist, hat die
Schule speziell dafür sogenannte Schüler-Experten ausgebildet. „Sie kommen dann in die jeweilige Klasse, die die Blue-Bots einsetzen möchte und erklären Schülern wie sie damit arbeiten können. Bei einem Besuch ließen sich die König-Geschäftsführer Meiko Fiedler und Oliver Rokohl von einigen Erstklässlern zeigen, was die Blue-Bots, die von ihrem Aussehen an kleine Käfer erinnern, alles können. „Das System hat uns sofort begeistert. Durch diese Sets können Kinder spielerisch an digitale Technologien herangeführt werden“, so Rokohl. Die Fähigkeiten, die sie dabei entwickelten, könnten den Kindern auch bei ihrer beruflichen Zukunft nutzen.„Und wer weiß, vielleicht entwickelt der ein oder andere Talent für eine Engineering-Karriere bei uns im Unternehmen“,ergänzte Meiko Fiedler mit einem Augenzwinkern.

 

Die König-Geschäftsführer Meiko Fiedler (hinten links) und Oliver Rokohl (Vierter von rechts) zeigten sich begeistert davon,mit welchem Eifer die Erstklässler sich den kleinen Lernrobotern und ihrer Programmierung widmen.
Text ( gekürzt) und Fotos von Melanie Zimmermann, HNA